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·3 min read·Lumi Team

Wie viel Geld solltest du mit 40 gespart haben?

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Der Richtwert mit 40 sind drei Jahresgehälter an Gesamtersparnissen — 240.000 € bei 80.000 € Einkommen. Der mediane US-Haushalt in der Gruppe 35 bis 44 hält rund 45.000 $ in Altersvorsorgekonten und 7.500 $ in bar, der typische 40-Jährige liegt also näher bei 0,6× als bei 3×. Die gute Nachricht: 40 bis 50 ist für die meisten die Dekade der Höchstverdienste — und damit der letzte einfache Ort, die Lücke zu schließen. So funktioniert die Rechnung.

Was 3× bedeutet (und was nicht)

Fidelitys Leitlinie1× mit 30, 2× mit 35, 3× mit 40, 4× mit 45, 6× mit 50 — zählt alle Vorsorgekonten, das Depot und Bargeld; die selbstgenutzte Immobilie bleibt außen vor. Sie unterstellt einen Ruhestand mit 67 bei gehaltenem Lebensstandard. Gehst du früher oder später, verschiebt sich dein persönliches Vielfaches — im FIRE-Rechner kannst du stattdessen dein eigenes Ziel setzen.

Hinweis: Der Richtwert stammt aus den USA. Für Deutschland ersetze 401(k) und IRA durch betriebliche Altersvorsorge, Riester und den eigenen ETF-Sparplan — die Vielfachen des Jahresgehalts bleiben gültig.

Wo 40-Jährige tatsächlich stehen

Medianwerte der Gruppe 35 bis 44 (vollständige Tabellen): 7.500 $ bar, rund 45.000 $ Altersvorsorge. Bei einem medianen Haushaltseinkommen nahe 80.000 $ liegt das typische Vielfache bei etwa 0,6× — ein Zehntel des Richtwert-Tempos. Du bist nicht auf einzigartige Weise im Rückstand; fast alle sind es. Der Unterschied zwischen Haushalten, die die Lücke schließen, und denen, die es nicht tun, ist in nahezu jeder Studie nicht das Einkommen — sondern ob sie ihre Zahlen kennen (Statistiken zum Budgetieren).

Die Aufholrechnung ab 40

Von 60.000 € Erspartem bei 90.000 € Gehalt erfordert das Erreichen von 6× (540.000 €) bis 50 bei 7 % Wachstum rund 2.600 €/Monat. 8× bis 60 zu erreichen erfordert etwa 1.050 €/Monat. Beides sind große Zahlen — und beide stecken meist in einem Budget der Höchstverdienste, das nie geprüft wurde. Die Abfolge:

  1. Prüfe einen Monat vollständig. Haushalte mit 40 schleppen ein Jahrzehnt angesammelter Abos, Lifestyle-Inflation und nicht erfasster Familienausgaben mit sich. Ein voller Monat müheloser Erfassung — Spracherfassung, automatischer Apple-Pay-Import mit Lumi — fördert typischerweise 275–550 €/Monat zutage, ohne dass du irgendetwas anrührst, das du liebst.
  2. Schöpfe zuerst die steuerbegünstigten Wege aus. Betriebliche Altersvorsorge bis zum vollen Arbeitgeberzuschuss, dann geförderte Verträge, dann der eigene ETF-Sparplan. In den Jahren der Höchstverdienste spart jeder Euro vor Steuern zu deinem höchsten je erreichten Grenzsteuersatz.
  3. Verplane Gehaltserhöhungen im Voraus. Ab 40 geht die Hälfte jeder Erhöhung automatisch in die Sparquote — einmal entschieden, damit das Ich von heute nicht neu verhandeln kann.

Modelliere deine eigene Version im Zinseszinsrechner; mit 40 hast du noch über 25 Jahre Zinseszins.

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FAQ

Sind 200.000 € mit 40 gut? Das ist rund das Vierfache des medianen Vorsorgeguthabens deiner Altersgruppe, und bei 65.000 € Gehalt liegst du auf dem 3×-Richtwert. Bei 150.000 € Einkommen bist du bei 1,3× — hinter der Leitlinie, aber weit vor dem Typischen.

Sollte ich mit 40 die Ausbildung der Kinder oder die Altersvorsorge priorisieren? Die Altersvorsorge. Für ein Studium kann man Kredite aufnehmen; für den Ruhestand leiht niemand. Fülle Bildungsrücklagen erst, wenn dein eigenes Vielfaches im Plan liegt.

Was, wenn ich mit 40 bei null anfange? Eine Sparquote über 20 % von 40 bis 67 baut immer noch ein spürbares Alterseinkommen auf. Fang mit dem Notgroschen an, dann die Abfolge oben — und lies wie viel du mit 45 brauchst, um den nächsten Kontrollpunkt zu setzen.

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